Aus dem dazugehörigen Schreiben:

"Hallo liebe Eberanten!

Nachdem das Ebertreffen für die Spieler nun schon eine Weile vorbei ist (und für die Orga gerade die Nachbereitungsphase läuft), wollten wir die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, um etwas Futter zurück zu bitten. Wie immer sind vor-, während und nach dem Treffen viele Fragen aufgetaucht (etliche davon nicht zum ersten Mal), wie man es "richtig" machen sollte und einige davon wollen wir an euch stellen. Da sie sich genausosehr auch auf frühere Treffen beziehen, geht diese Mail nicht nur an den "Ebertreff", sondern an die Spiel-Liste, um auch den diesjährig leider zwangsweise Ferngebliebenen miteinzubeziehen. [...]

Ich habe mal einen kleinen Fragebogen vorbereitet, um euch Arbeit in der Beantwortung (und mir in der Auswertung) zu sparen, selbstverständlich soll das niemanden daran hindern, seine eigene Antwort zu formulieren (wenn keine der vorgegebenen passt) oder auch andere offene Fragen anzusprechen. Selbige Auswertung erfolgt dann - selbstverständlich anonym - [...]

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Die meisten dieser Dinge muss immer die Orga des jeweiligen Treffens entscheiden, nichtsdestotrotz mag es für den ein oder anderen hilfreich sein, im Blick zu haben, was die Allgemeinheit zu einer Frage denkt. Apropos andere Orgas: Wie Oliver (Herde) schon schrieb, ist das voraussichtlich nächste Ebertreffen nächsten Januar in Berlin und wer hier in der Orga helfen möchte, wende sich am Besten an ihn. Allerdings war schon verschiedentlich der Ruf (?) oder das Angebot (?) eines zweiten Ebertreffens 2006 zu hören gewesen, wahrscheinlich im Ausland, nämlich in Bayern. Hier sind Martin und Gisela wohl die richtigen Ansprechpartner![...]"

 

Und hier ist sie, die Auswertung!

Bei zwar zahlreichen Kommentaren aber nur 17 Teilnehmern kann man wohl eher von einem inspir- als einem repräsentativen Ergebnis sprechen, aber wer möchte, erfreue sich trotzdem an dem Bild, das es zeichnet.

Ein Wort zur Schriftsetzung: Die ausformulierten Antworten sind, wie leicht zu erkennen, eingerückt. Dabei sind jene, die eine reguläre Stimme darstellen, normal gesetzt; jene, die nur eine "formelle" Stimmabgabe als Kommentar unterstützen, also schon anderweitig gezählt wurden, kursiv.

*knuddels*

Matthias


   
I. Unterkunft und Organisation:
    Mit dem Bildungshof Vreden haben wir einmal mehr ein atmosphärisches Haus gewählt (mit schöne(re)m Wetter hätten wir das Grünzeugs noch mehr nutzen können), von dem wir vollverpflegt wurden. Für so etwas müssen natürlich immer ein paar Fragezeichen mehr lose gemacht werden, daher die Frage: Soll so weiter verfahren oder lieber gespart werden? Wo?
1. Braucht das Ebertreffen Ambiente?
  a.) Ja, gehört zum Ebertreffen dazu und macht es mit aus.
4 1/2
      (ist letztendlich egal, aber a gefällt mir am besten ;-)
2 1/2
  b.) Ja, solange es nicht nochmal deutlich teurer wird.
1 1/2
  c.) Nein, außer es findet sich eine deutlich günstigere Ambienteunterkunft.
4 1/2
  d.) Nein, das Ebertreffen bestimmen die Teilnehmer, nicht die Umgebung und es täte auch etwas in Richtung Jugendherberge.
      Der Ort war wirklich sehr schön. Auch das Grün drumherum. :-)
Andererseit muss ich ehrlich sagen, dass es mir heuer zu teuer war und ich deshalb erst später angereist bin. Die Jahre davor waren doch etwas billiger. Bei mir kommen natürlich auch noch meine Anfahrtskosten dazu.
Gespart könnte vielleicht bei der Verpflegung werden.
Ich persönlich bin mit einem ausgiebigen, späten Frühstück, Nachmittagsimbiß und Abendessen voll und ganz zufrieden und brauche nicht noch ein zusätzliches Mittagessen.
Und ich brauche auch kein Bad im Zimmer. Muss gestehen, ich habe das eher als nervig empfunden.
      Es ist schön Ambiente zu haben und trägt sicher zur Stimmung bei, aber letzendlich zählen doch die Leute
  e.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Ambiente ist wichtig, aber es darf nicht erzwungen werden. Wenn der Preis dafuer ist, dass einige nicht kommen koennen oder wenn uebermaessige Buerokratie die Folge ist, dann sollte man sich dagegen entscheiden. Zudem ist Ambiente keine binaere Angelegenheit... man kann auch aus gaenzlich ambientelosen Orten mit geringem Aufwand etwas machen, ebenso ist es laengst nicht der einzige Faktor. Ziel muss IMO sein, es so zu machen, dass moeglichst viele wirklich zufrieden sind und nicht nur einen hohen Preis in Kauf nehmen, nur weil es ein Ebertreffen ist.
      Es kommt auf die Zusammensetzung der Teilnehmer an.
Wenn der größte Anteil aus Leuten mit einem festen Einkommen besteht, die kein Problem damit haben, einen Teil der Kosten für die, die es sich finanziell nicht leisten können (Schüler, Studenten, Arbeitslose...) zu übernehmen, ist es in Ordnung, dem Ambiente mehr Gewicht als dem Preis zu geben. Wenn es dagegen viele gibt, für die jeder Euro entscheiden ist, muss man dem Preis eben die oberste Priorität einräumen.
      Was meint überhaupt Ambiente? Wo fängt es an, wo hört es auf? Ich möchte annehmen, dass dies unterschiedlich definiert wird und jeder die Grenzen und Kriterien woanders sieht.
     
2. Braucht das Ebertreffen (Voll)verpflegung?
  a.) Ja, auf jeden Fall – man muss sich um nichts kümmern.
4 1/2
      - natürlich in angemessenem, finanziellen Rahmen.
      (Ich muß mir jeden Mittag Gedanken ums Essen meiner Kinder machen.
Das Ebertreffen ist MEINE einzige Ausnahme. Da habe ichs gerne etwas bequemer. Obwohl ich natürlich auch immer mithelfen würde...)
  b.) Eine schöne Sache, wenns preislich im Verhältnis steht.
7
      (war diesjahr leider vom Preis-Leistungsverhältnis nicht so Klasse)
  c.) Nein, Königsdorf hat auch gut funktioniert. Wenn die Orga jemanden zum Küchenchef abstellt, wird das laufen.
1/2
      Königsdorf hat NICHT funktionniert: es wurde nie gekocht, weil nie jemand Lust zum Kochen hatte. Jemanden zu verpflichten ist auch blöd, daher ist Vollverpflegung besser.
      (ich war nicht in Königsdorf, aber die ersten 4 Treffen gab es ürbigens auch keine...)
  d.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Ich bin für eine schöne Lokalität und Vollverpflegung, darf auch gerne etwas mehr kosten. Proitzer Mühle z.B., da finde ich dann auch die rund 35 €, die diese kostet, völlig angemessen und ok.
Aber das ist eh hypothetisch - ich bin bei jedem Treffen dabei und sei
es auf einem Zeltplatz. ;-)
      Wieder ist die Auswahl viel zu binaer. Man braucht weder einen Kuechenchef bei Selbstverpflegung, noch muss man sich um nichts kuemmern bei Vollverpflegung. Wenn *alle* mit anpacken, das ganze sinnvoll organisiert ist und vorab genau erkundet ist, was vor Ort moeglich ist, ist Selbstverpflegung kaum aufwendiger als Vollverpflegung.
      ähnlich wie bei 1. Es ist ein schöner Luxus für den ich (in sinnvollen Grenzen) gerne auch mehr bezahle, allerdings
koche ich lieber selbst und helfe beim Küchendienst, als dass ich auf Teilnehmer verzichte, die aufgrund der Kosten lieber Zuhause bleiben.
      Ist meiner Ansicht nach Orgasache! Wenn eine Orga sich das zutraut, dann gut, ansonsten eher Vollverpflegung.
     
3. Eine Unterkunft nicht für sich alleine zu haben ist (gesetzt der Fall, die Essenszeiten fallen trotzdem rollenspielerfreundlich aus.)...
  a.) ...schmerzlich.
7
     

Zwei Gruppen in einer Unterkunft, die nichts miteinander zu tun haben, gehen sich einfach aus dem Weg - aber wir sind nicht nur eine Gruppe, sondern Rollenspieler, potentiell in Gewandung - ganz abgesehen davon, dass wir für Live-Szenen doch immer reichlich Gelände beanspruchen müssen.
Das Risiko auf eine Gruppe mit Unverständnis oder schlimmerem zu treffen ist zu hoch, um es immer wieder einzugehen.

  b.) ...ziemlich egal.
3
      Burg Ludwigstein hatte für mich bisher das beste Ambiente und wir waren nicht alleine
      (Nun, es sollte schon niemand sein, der sich an Gewandungen stört ;-)
  c.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      in Ordnung, wenn das Gelände und die Räumlichkeiten entsprechend großzügig ausfallen. Wenn nicht: a
      ..suboptimal. Das hängt natürlich jeweils von den Leuten ab, mit denen man die Unterkunft teilt, und davon, wie sehr man miteinander konfrontiert ist.
Ich habe es schon erlebt, daß man mit sehr störendem Volk viel zu dicht aufeinander saß. Und vor allem für jede Art on Life-Spiel ist es hoch riskant bis tödlich!
Meine Meinung: Lieber vermeiden!!!
      Ich finde es zwar nicht schmerzlich, eine Unterkunft mit anderen zu teilen, aber es ist besser sie allein zu haben. Man ist einfach freier, hat keinen Ärger, wenns nachts noch rundgeht etc. Es stört die Stimmung, wenn noch andere da sind.
      Ich habe kein Problem mit anderen Gruppen, solange es nicht zu Reibereien kommt. Gerade mit einem meist weit in die Nacht hinein ragenden Liveteil sehe ich da aber durchaus Konfliktpotential.
      Kommt auch wieder auf das "wie" der gegenseitigen Beeinflussung an. Wenn genug Trennung vorhanden ist, stoert das absolut nicht, wenn alles ineinanderlaeuft, dann stoert es gewaltig.
      Gibt es zwischen den Extremen nicht mindestens auch ein "weniger schön aber erträglich"?
     
     
4. Seit vielen Jahren fand das Ebertreffen nicht mehr zweimal am selben Ort statt. Gefällt der jährliche Wechsel des Austragungsortes, oder sollten wir uns allmählich mal auf einen einschießen und dort bleiben?
  a.) Das flatterhafte hält uns flexibel, sorgt für Abwechslung und verteilt die Anfahrtsschwierigkeiten gleichmäßig(er).
10
      ... und verteilt den Aufwand auf die Organisatoren.
Wer möchte und kann dann schon Jahr für Jahr so ein Treffen organisieren?
      ausser wir finden noch die geniale Unterkunft ....
      ...Abgesehen davon ist es günstig, wenn eine Orga einen Ort wählt, der zwecks Vorbereitung für sie leicht erreichbar ist!
      (auch wenn ich es anders formulieren wuerde)
      (Ich finde es so gerechter für alle)
  b.) Eine feste Unterkunft garantiert Kontinuität und schlägt uns vielleicht den ein oder anderen Vorteil raus.
1
  c.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Auch hier sollte meiner Ansicht nach die Orga entscheiden können. Es ist übel, wenn ich als Orga einen langen Anfahrtsweg habe und mich nicht mit dem Haus vorher gut absprechen kann. So lange die Orga wechselt, sind auch die meisten Häuser überfordert, da sie ebenfalls nach einem Verantwortlichen für alle Tage suchen.
      Ich habe nichts gegen Abwechslung, aber wahrscheinlich wäre eine "Standardunterkunft" von Vorteil. Das wichtigste ist aber, dass sie nicht so abgelegen ist, wie die letzte, sondern eher zentral. Dann hat niemand so einen extrem weiten Anfahrtsweg.
      Ich bin nicht sicher, ob eher Vorteil a oder b überwiegen würde.
Vermutlich aber, und sei es, damit sich die Orgaarbeit entsprechend mitabwechselt: a
      Ist mir egal.
      Man muss ja nicht jedes Jahr was neues suchen, sondern auch mal auf schon bewährte Örtlichkeiten, wie z.B. Königsdorf, Greten Venn, Ebersdorf zurückgreifen.
Ein einziger Austragungsort wäre etwas unfair, weil jeder einen anderen Anfahrtsweg hat.
      Wenn, dann bitte auf die Mühle festlegen. :-)
Nein ernsthaft, ich finde das Wechseln des Ortes sehr vorteilhaft, damit nicht immer die selben Leute extreme Anfahrtswege haben.
     
5. Durch den Termin des zehnten Ebergeburtstags fällt das voraussichtlich nächste Ebertreffen aus dem in den letzten Jahren eingeschliffenen Terminrahmen heraus. Verschiedentlich wurde schon angedeutet, es würde 2006 eventuell noch ein weiteres Treffen geben. Wäre es euch lieber...
  a.) ...in den Hochsommer/Spätsommer/Herbst zu gehen (größerer zeitlicher Abstand)?
7
      (aber nur, wenn sich eine Mehrheit und eine Orga dafür findet.)
  b.) ...wie gehabt die beginnenden warmen Jahreszeiten (und die beginnende Consaison) durch das Ebertreffen zu begehen?
2
  c.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      bin hin- und hergerissen zwischen Tradition und einem "Herbsteber" (Arbeitstitel) Vermute aber, daß Terminfindung zwischen den anderen Cons und der Urlaubszeit schwierig ist, tendiere daher zu a
      Ist diese Frage im Auftrage potentieller Ebertreffenveranstalter gestellt?
Letztendlich obliegt die Entscheidung immer den Freiwilligen, wann und wie oft ein Treffen zustandekommt. Aber das wurde ja von Matthias schon in der Umfrageaufforderung angedeutet.
      Ich bin immer auf die Ferien angewiesen, will ich das gesamte Ebertreffen mitmachen. Letztlich bleibt für mich: So lange ich es zeitig genug weiß ist es mir egal.
      Eigentlich ziemlich egal, hauptsache man weiss es rechtzeitig.
Allerdings ist das Frühjahr in der Regel weniger voll mit Terminen als der Sommer und Herbst, daher finde ich allgemein das Frühjahr besser.
      Einzige Bedingung ist: Zu einem Termin, an dem ich Zeit habe.
Frühsommer hat sich bewährt denke ich, der Sommer/Frühherbst ist meist mit anderen Cons schon ausgebucht.
Das Geburtstagstreffen würde ich mal als 'aus der Reihe' betrachten.
      2 Ebertreffen sind evtl. zu viel für mich.
      *Wenn* es ein zweites Treffen gibt, dann sollte es nicht gleich nach dem anderen sein, womit b) schonmal wegfaellt. Der Sommer ist wegen Urlaub usw. eher problematisch, so dass ich - wenn ueberhaupt - nur ein kleineres zweites Treffen sinnvoll finde, keine zweite Veranstaltung in dem mittlerweile ueblichen Treffenrahmen.
      Der Termin ist mir egal, solange keine Familienfeste beeinträchtigt werden, z.B. Ostern oder Weihnachten (um mal den 'Langwochenendesuchern vorzubeugen ;-)
     
6. Wie lang wirst du dir in den nächsten Jahren (im nächsten Jahr) voraussichtlich für ein Ebertreffen freinehmen können und wollen?
  a.) Leider nur ein Wochenende (plus evtl. Freitag nachmittag).
1/2
  b.) WE plus einen Tag - oder zwei Tage, falls dort ein Feiertag vorhanden
3 1/2
      je nach Ferien auch länger, aber nur bis eine komplette Woche.
  c.) WE plus zwei Tage (drei inkl. Feiertag).
3
  d.) WE plus drei Tage (vier inkl. Feiertag).
2
  e.) Gern eine ganze Woche inklusive beider Wochenenden.
1
      ...wenn der Termin in die sog. "vorlesungsfreie Zeit" fällt und diese bei mir klausurenfrei ist...
  f.) Selbiges auch ohne Feiertag.
  g.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Nicht gaenzlich anders... aber ich finde die Strategie, die Treffen immer laenger zu machen und dabei Feiertage einzubeziehen, nicht wirklich gut. Deutlich sinnvoller waeren IMO zwei kleinere Treffen statt eines grossen - also Freitag bis Sonntag, so dass ein Tag Urlaub dazu ausreicht.
      Wollen c. - Können hoffentlich auch; beruflich bin ich nicht immer flexibel, wie dieses Jahr zu bemerken war. Hilfreich fände ich es daher, wenn künftige Orgas bei mehreren möglichen Terminen anfragen würden,
welcher mir gut oder gar nicht paßt, und ich finde, das gebührt mir zudem. :^)
      (das hängt ganz davon ab, wie man so schön sagt, aber das 2 Berufstätige das zusammen ausser der Reihe organisiert bekommen - wir müssen beide eine verbindliche Planung bereits im Januar für das ganze Jahr abgeben......
      Das kann ich wegen unberechenbarer Arbeitszeiten beim besten Willen nicht vorhersagen!
      Das kommt auf so vieles an: Wann es ist, wo es ist, ob ich größeren Urlaub mache.... Ich denke 4 Tage ist in Ordnung aber zu lange sollte man es auch nicht ausdehnen. Ein paar durchgemachte Nächte sind in Ordnung, aber eine ganze durchgemachte Woche? Dann braucht man ja danach noch eine zum Erholen.
      Mittwoch (Anreise) bis Sonntag Minimum.
Ich nehme mir aber auch eine ganze Woche Urlaub für ein Ebertreffen und dann wäre es Verschwendung, nicht beide Wochenenden dazu zu nehmen.
      Das hängt vom jeweiligen Termin ab. Ab nächstes Jahr habe ich ein Schulkind und wie es da mit einfach so ne Woche Urlaub nehmen aussieht weiss ich noch nicht.
     
7. Welchen der folgenden Programmpunkte hälst du für wichtig für ein Ebertreffen?
  a.) (Rollen)spielrunden.
11
      natürlich a.) wie immer
  b.) Gemeinsames Essengehen.
3
      das hat mir diesmal am meisten gefehlt, d.h. nicht umbedingt "extern" zu essen, sondern gemeinsam seine Mahlzeit einnehmen
  c.) Besichtigungen.
      (ist ok, muss aber nicht sein)
  d.) Ich habe gänzlich andere Ideen und schreibe die hier auf.
      b+c sind sehr nett, wenn sie sich gerade ergeben, aber nicht unbedingt nötig
      Das wichtigste ist die Feier!
      Eberfeier.
      und mit den Leuten tratschen.
      - Moeglichkeit, sich mit den anderen zu unterhalten
- Staerkere Bindung an das *aktuelle* eMailspiel
      vorallem a; b & c aber gern bisweilen. Soll heißen: d - Abwechlung fände ich schön! Gern auch mal was ganz anderes, wenn eine Orga eine Idee hat!
     
8. Welche für verzichtbar?
  a.) (Rollen)spielrunden.
1
      Insbesondere, weil sie con-maessig immer aus dem Rahmen fallen und den Rest eher stoeren... ohne uebertrieben lange Runden haette in Vreden das Treffen zwei Stunden eher anfangen koennen und man waere am Ende nicht schon im Sitzen fast eingeschlafen.
      Und Zeit zum Klönen, Brettspielen, Spazierengehen, gemeinsam singen, neue Pläne machen...
Essengehen und Besichtigungen sind nettes Beiwerk, wofür ich mich im Falle des Falles lieber spontan entscheiden mag. ...Die Zeit ist eh immer zu kurz für alles, was man möchte!
  b.) Gemeinsames Essengehen.
6
      (ist aber nett, wenn sich's anbietet)
      Gemeinsam Essen ist schon wichtig, aber nicht das extra Essen gehen.
  c.) Besichtigungen.
8
      lasse ich meistens eh aus
      dafür hat man meist eh keine Zeit (ich jedenfalls habe es noch nie geschafft)
      Je nach Austragungsort sind Besichtigungen mehr oder weniger interessant. In Berlin oder Wien fand ich das wichtiger als auf der Ludwigstein, in Bielefeld oder in Vreden. Hängt auch mit der Länge der Anreise zudsammen.
  d.) Ich habe gänzlich andere Ideen und schreibe die hier auf.
      Das kommt auf die Zeit an, die man tatsächlich zur Verfügung hat. Bei einem langen Treffen sind alle diese Punkte nett, bei einem kurzen Treffen sind andere Punkte z.B. gemeinsame Gespräche wichtiger. Allerdings wäre es schön, wenn man an den Nachmittagen vor den gemeinsamen Veranstaltungen (Treffenspiel, Feier) auf Spielrunden verzichten könnte, da dadurch für andere Wartezeiten entstehen und die gemeinsamen Veranstaltungen immer später als geplant beginn en.br
     
9. In den letzten Jahren sind immer wieder kaufbare Kleinigkeiten rund um den Eber aufgetaucht, die sogenannten „Ebermerchandisings“. Ist so etwas weiterhin gewünscht?
  a.) Ja und zwar...
1
      Ich würde hier gern auf die Stofftiere zurückkommen, die dieses Jahr mal für einen Augenblick im Gespräch waren...
  b.) Ja, egal was.
3 1/2
      JA!
      (CDs und DVDs wirds wohl immer geben, wenn sich eine gutmütige Seele findet, sie herzustellen...) ;-)
      Man muß es ja nicht kaufen!
  c.) Nur, wenn jemand eine gute Idee hat.
9 1/2
      Und die guten werden langsam rar!
      am liebsten brauchbare Sachen (wobei ich mittlerweile fast schon zu viele T-Shirts besitze.
      Es ist immer schön, wenn man ein neues Stück mit nach Hause nehmen kann. Es sollte aber auch kein Zwang werden, dass jedes Mal ein Merchendising stattfinden muss. Wenn es gute Ideen gibt aber immer gerne
      (Und Kleinigkeiten (<10 ?) würden es vielleicht auch tun...)
  d.) Nein.
  e.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Am Anfang war das eine gute Idee, mittlerweile scheint es eher darauf hinauszulaufen, die Ideen der Vorjahre in irgendeiner Weise zu ueberbieten, wobei das sowohl den Preis nach oben als auch die praktische Verwendbarkeit nach unten treibt und das ganze mehr oder weniger zu Sammelgegenstaenden degradiert. Gegen eine wirklich *gute* Ideen spricht allerdings nichts, wenn sie im Rahmen bleibt und etwas verwendbares produziert.
      Egal, wenn man nichts kaufen muss.
     
10. Es ist angedacht einen (fortzuführenden) Topf zu eröffnen, in den eingezahlt werden kann um Eberanten, die sich das Treffen in diesem Jahr eigentlich nicht leisten können, die Teilnahme zu ermöglichen.
  a.) Klasse Idee, wohin soll ich überweisen?
1 1/2
  b.) Nett, leider werde ich in den nächsten Jahren selbst wohl nicht so reich sein, etwas beitragen zu können.
2
  c.) Ein dauernder Topf ist ein zu guter Nährboden für versehentliche Ungenauigkeiten, das kann nur schief gehen. Besser, wir warten von Fall zu Fall auf den Hilferuf.
6
      Ich denke es ist schön, wenn man anderen helfen kann zu kommen, aber einen Topf halte ich für eher kritisch. Wer verwaltet ihn, wer entscheidet, ob jemand Geld bekommt oder nicht? Fallbezogene Aktionen sind da sinnvoller.
  d.) Wenn sich jemand das Treffen nicht leisten kann, muss das Treffen eben billiger werden.
2 1/2
  e.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      wie wäre es mit persönlichem Sponsoring. Das ist netter, kann in Geburtstage eingebaut werden und es ist kein Verwanltungsaufwand nötig.
Meiner Ansicht werden solche Töpfe nur ungern genutzt, damit sich mann/frau nicht bloßstellt.
      habe keine Meinung, schließe mich der Mehrheit an, bin in der glücklichen Lage, eher zu a) zu gehören als zu d).
      Zum einen sind c) und d) durchaus nicht von der Hand zu weisen, denn es macht keinen Sinn, erst etwas vermeidbar teuer zu machen und danach dann nach Loesungen zu suchen, wie man doch noch alle ansprechen kann.
Andererseits ist es abrechnungstechnisch auch sinnvoll, Kleinigkeiten nicht zurueckzugeben, so dass ein "Topf" in diesem Sinne sich durchaus aufbauen kann. Dennoch finde ich es global sinnvoller, wenn nicht die Wirkungen bekaempft werden, sondern an der Ursache angesetzt wird und eben versucht wird, die Treffen preislich so zu halten, dass die meisten sich das leisten koennen. Gegen *Unterstuetzungen* spricht darueber hinaus auch nichts, allerdings sollte es nicht dazu fuehren, dass die ZGE-Gemeinde in Spendengeber und Spendennehmer zerfaellt. Wie hoch solche Unterstuetzungen ausfallen muessen, ist treffenabhaengig, womit ein solcher "Topf" nur zum Transfer von Ueberschuessen benutzt werden sollte und ansonsten treffenspezifisch zu Spenden aufgerufen wird, die dann an *alle* Beduerftigen gleichermassen verteilt werden.
      Ich denke da macht Nici gerade bereits Nägel mit Köpfen.
Ich finde das unterstützenswert, plädiere aber dafür das von der Organisation eines Treffens komplett unabhängig zu handhaben, so wie es von Nici bereits praktiziert wird.
      Im Prinzip eine feine Sache. Andererseits hat es so, wie es diesmal gelaufen ist, doch auch gut funktioniert, oder nicht?
Ich selbst bin nun auch in einer Situation (wie wahrscheinlich viele von uns), in der ich mir üblicherweise das Geld für einen Kon wirklich mühsam zusammenkratzen muß, aber trotzdem würde ich eher hungern als mich nicht für ein Ebertreffen anmelden!
     

   
II. Eberabenteuer
    Wie schon auf vielen vorigen Treffen haben wir auch diesmal ein Eberabenteuer mit gemischtem Tisch- und Livespiel für alle Teilnehmer angeboten. Wiederum hatte es sehr viel mit dem Eber an sich zu tun, diesmal aber deutlich weniger mit dem eigentlichen Eberspiel, als zu anderen Zeitpunkten. Die Fragen:
11.   Ist ein Eberabenteuer wünschenswert?
  a.) Ja, gehört inzwischen dazu.
7
      (Da ich beim Briefspiel nicht mitspiele, finde ich die Varianten von Ludwigstein und Vreden ganz nett, spiele aber auch immer gerne NSC. Wenn sich aber nicht immer jemand findet, der die Zeit und die Mühen des Entwerfens auf sich nehmen kann, bricht für mich keine Welt zusammen ;-) (Nochmal ein dickes Lob für Vreden ;-))
  b.) Nur dann, wenn es sich sinnvoll ans Briefspiel anschließen kann (wie z. B. 2001, 2004)
1
      Welche Treffenabenteuer am "sinnvollsten" mit dem Geschehen in der Liste angeschlossen oder ob überhaupt welche mit ihm vereinbar waren, scheint eine eigene Frage wert zu sein. Was sind die Kritikpunkte für Verbundeheit oder Vereinbarkeit mit der Liste?
  c.) Eher nicht – weil es doch einen ganzen Abend quasiverpflichtet.
  d.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
   
Ja, gern, aber nur bei guter Plotidee, und nicht mit Zwang und Gewalt. Könnte auch sagen: Lieber keines als ein schlechtes.
      JA!
Aber nicht zwingend notwendig, hatten wir in Königsdorf auch nicht.
Es könnte zudem auch unabhängig von der Ebertreffenorga von anderen Leuten geplant und durchgeführt werden.
Eine Anbindung ans Briefspiel ist ein nettes Plus.
In jedem Fall solte es Eberbezug haben.
      Kann, muss aber nicht. Gerade wenn man nur freitags kommen kann ist 11.c nicht zu verachten!
      Ein Eberabenteuer ist eine sehr schöne Sache, bereitet den Organisatoren aber ziemliche Mühe. Wenn es eine schöne ausbaubare Idee gibt, ist das toll (und die muss auch nicht zwingend an das Briefspiel anschließen), doch sollte es nicht verpflichtend für die Orga sein.
      Abenteuer ja, sehr gern sogar, aber es muss nicht immer zwanghaft mit dem Eber zu tun haben. Es würde doch auch mal nur reichen wenn die Helden im Verlaufe des Abenteuers - das eben nichts mit dem Eber zu tun hat - im Eber
kurz einkehren.
      a) ist kein Argument, da der Bezug zum Eber sich doch des oefteren auf die Lokation beschraenkt hat, ebenso ist b) nicht wirklich in jedem Fall glaubhaft moeglich (wenn man nicht der Theorie anhaengt, dass dieses Gasthaus eben nicht das ganz normale Gasthaus aus der Ursprungsidee von ZGE ist, sondern doch eher ein Abenteuerschauplatz). Auch c) ist nicht von der Hand zu weisen, insbesondere dann, wenn solche Abenteuer zu laengeren Zwangswartezeiten fuehren, die das Spiel immer wieder unterbrechen. Von daher waere das, was ich anstreben wuerde, ein *kleines* Abenteuer, das locker zum Mailspiel passt (etwa der naechste Abend, wobei dann Mailspiel und Treffenspiel bezueglich des Tageswechsels sinnvollerweise synchronisiert sein sollten, wie das in der Seefahrt ist) und eben *keine* Weltrettung ist. Es braucht noch nicht einmal viel Story, da die Interaktion der Charaktere die Sache auch weitgehend alleine traegt, wie beinahe 10 Jahre ZGE per Mail ja deutlich zeigen.

Eine Auseinanderentwicklung Mailspiel <-> gasthausspezifisches Treffenspiel finde ich hoechst gefaehrlich, vor allem, wenn die SL des Mailspiels gar nicht mit einbezogen wird und hinterher entweder Dinge ignorieren muss oder sich damit dann "rumaergern" muss.

      Die Eberabenteuer sind immer sehr schön gewesen, aber es sollte nicht der Zwang entstehen, jedes Jahr eins anbieten zu müssen... Der Bezug zum aktuellen Geschehen muss nicht sein.
      Eberabenteuer sind immer schön, aber wie beim Merchandising sollte es nicht zur "Pflicht" werden. Es muss nicht jedes Mal sein. Es immer an die laufende Handlung anzuknüpfen, halte ich nicht für sinnvoll. Das ist zu zwanghaft. Lieber auf gute Ideen schauen.
      Muss ein Treffenabenteuer auch ein Eberabenteuer sein?
     
12. Wie ist es mit der Form des Spiels?
  a.) Gemischt ist prima!
12
      Ganz klar, gerade die Mischung macht ja den besonderen Reiz des Eberabenteuers aus. Tischrollenspiel hab ich auf dem Ebertreffen genug, das muss nicht noch ein Eberabenteuer sein. Und wenn ich ein Live will kann ich auf ein Live gehen.
      ... wenn es sich sinnvoll in den Plot einbringen lässt und man es ohne Wartezeiten hinbekommt. Ansonsten hätte ich auch kein Problem mit einer reinen Live- oder Tischspielrunde
      Ich bin Live-Freak. Voll-Live wäre aber superviel Aufwand, daher finde ich die Mischung prima!
  b.) Man sollte zwischen Tisch und Live trennen: Entweder-oder.
      ich kann mir auch b vorstellen wenn es nur LIVE ist ;-)
  c.) Livespiel schränkt die Charakterwahl zu sehr ein und sagt nicht jedem zu. Ich bin für reines Tischspiel.
  d.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Es sollte mindestens Liveszenen haben, aber auch ein multiparalleles reines Live wie beim letztjährigen G&G wäre fein.
      Gemischt ist eigentlich okay, setzt aber auch voraus, dass wirklich gut und sorgfältig im Vorfeld geplant wird, z.B. sollte man bei der Charakterwahl die Spieler um mehrere Vorschläge bitten, wie in Ebersdorf z.B., würde der Orga auch vieles erleichtern.
      Mischspiele sind prinzipiell eine gute Idee, sie muessen aber "natuerlich" wirken und nicht das ganze Spiel zum Sklaven dieser Idee machen. Wenn das hin und her zu stundenlangen Wartezeiten fuehrt, dann ist das ein starkes Argument gegen diese Mischung, ebenso, wenn wie beim letzten Mal die Vorstellungen der Meister in beiden Teilen bezueglich bestimmter Aspekte weit auseinanderliegen und somit keine einheitliche Welt vorliegt. Ich wuerde - in Anlehnung an 11. - ein ziemlich unaufwendiges Live-Gasthausspiel mit kleinen Einlagen (aehnlich dem Mailspiel) veranstalten, wobei man die ausserhalb des Gasthauses stattfindenden Teile auch gerne am Tisch ausspielen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass kein sklavisch festgelegter Plot vorliegt, sondern es schlichtweg egal ist, wann die Szene sich wieder einfuegt und somit auch niemand warten muss.
      Hängt am Abenteuer: Manches geht nun mal nicht live, anderes wirkt nicht, ansonsten ist live immer eine schöne Sache.
      Zur Auswahl stehen gemischt, getrennt und Tischspiel, hingegen nicht Live. Warum?
Übrigens möge man bei der Auswertung berücksichtigen, wie viele Treffenteilnehmer überhaupt noch nie ein reines Liverollenspiel erlebt haben. So werden viele auch nicht zwischen den vereinzelten Larp-Szenen (freies Spiel) und Theatereinlagen (einstudiert und ohne oder mit nur geringen Eingriffsmöglichkeiten) unterscheiden können, wenn dies nicht klar in der Fragestellung dargelegt wird.
     

   
III. Eberfeier
    Auch das gab es dieses Jahr ja nicht zum erstenmal...
13. Ist die Eberfeier noch zeitgemäß?
  a.) Ja, welche Frage!
11
    Wobei ich finde, dass sie nicht nur aus Sanges- und Tanzdarbietungen bestehen sollte, wo alle stur auf ihren Plätzen hocken. Vielleicht sollten die Barden auch mehr zum Tanzen auffordern und so für eine lockerere Stimmung sorgen...
Auch hier wäre mal ein neuer Ansatz schön, um der Routine vorzubeugen.
(dick unterstrichen!)
Die Eberfeier ist das Ebertreffen!!
  b.) Nein, ist inzwischen mehr lästige Pflicht.
  c.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Saublöde Frage!
Wenn ich eine Sache benennen müßte, die das Ebertreffen zu etwas ganz besonderem macht, dann die Eberfeier. Und zwar genau so, wie sie traditionsgemäß statt findet.
      Wenn eine solche in eine lockerere Athmosphäre gebracht werden kann und nicht den Eindruck eines Konzertes sondern tatsächlich einer Feier in einem Gasthaus hat, gerne.
      Ich finde die Eberfeier sehr wichtig, allerdings finde ich, dass sie mit der Zeit immer steifer/gezwungener/ungemütlicher geworden ist. Ein bisschen mehr 'miteinander' und ein bisschen weniger 'Aufführung' würde dem Ganzen gut tun.
      Sie ist noch zeitgemaess, aber aus dem geselligen Miteinander der Anfangsjahre (so bis 99) ist mittlerweile ein viel zu sehr auf Perfektion zielendes Buehnenschauspiel geworden, bei dem die Repraesentation und Videotauglichkeit ueber der Gemuetlichkeit und dem Miteinander stehen. An der Stelle ist weniger mehr, und genau das sollte
man anstreben. Kerzen oder indirektes Licht statt Buehnenscheinwerfern, eine gemuetliche Runde statt Buehne/Publikum, zufaellige Fotos statt Dauervideo und Improvisation statt Perfektion. Richtig albern wird es, wenn wie beim letzten Mal Ansprachen gehalten werden, in denen die Gaeste, die ja schon die ganzen Tage davor da gewesen sind, begruesst werden. Das gehoert auf eine Tagung oder einen Festakt, aber sicher nicht auf ein Ebertreffen!
      Obzwar ich selber beim Zwölfgöttergefälligen Liederzyklus mitgesungen habe finde ich diese Form des Vortrages hm, nicht so toll. Es war zu lang. Wenn die Eberfeiernden sich in zwei Gruppen aufteilen 'Vortragende' <-> 'berieselt Werdende' -und zwar über längere Zeiträume
in selber Besetzung-, dann ist das keine miteinander Feier mehr.Ich möchte das Bardenspiel und die Vorträge (Tänzerischer, zitierender oder sonstiger Art) jedoch keinesfalls missen. Die Feier rundet das Treffen eigentlich schön ab.
     
14. Gesetzt der Fall, das (zweite) Ebertreffen fände im nächsten Jahr wieder zum ersten Mai (der dann ein Montag ist), statt. Was wäre dann der geeignete Zeitpunkt für die Eberfeier?
  a.) Sonntag Abend. Immer der Abend des letzten vollen Tages.
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      Hier bin ich traditionalistisch!
  b.) Samstag Abend. Dann drückt der Abschied nicht so schwer und wir haben uns auch nach der Feier noch genug zu sagen.
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      ...tendenziell eher b.) Dann hätte man nicht das Problem, daß Spielrunden, die bis zur Feier nicht fertig geworden sind, kaum eine Chance habe, noch vor dem allgemeinen Aufbruch fertig zu spielen. Und höchstwahrscheinlich würde der nächste Abend auch kein langweiliger solcher...
Andererseits: Für das Eberabenteuer würde sich der Samstag noch dringender anbieten!!!
  c.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Wurscht, Hauptsache sie findet statt!
      beide Argumente haben etwas für sich und ich da keineVorliebe
      egal
      Das kommt auf die uebrigen fest eingeplanten "Ereignisse" an. Prinzipiell ist es eine gute Idee, es nicht am letzten
Abend zu machen, andererseits gehoert es als Hoehepunkt durchaus dahin. Sinnvoller als diese Diskussion waere es vermutlich, mit der eigentlichen Feier einfach frueher anzufangen, damit es nicht so spaet wird. Das wiederum wuerde implizieren, dass man eben nicht auf irgendwelche Spielrunden Ruecksicht nehmen sollte, bei denen sich der
Meister verplant hat.
      Wäre eine allgemeinere Frage ohne direkten Terminvorschlag nicht angemessener? Auch bei anderen Terminen, so auch dem Ebergeburtstag, könnte man ja fragen, ob die Feier am letzten Abend stattfinden soll oder nicht.
     
15. Die Ebertreffen-Torte war – wie schon in den vorigen Jahren – nussig/sahnig/schokoig angelegt (die Marzipandecke hat diesmal die Bäckerei vergessen...).
  a.) Weiter so!
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      wobei ich es vom Preis abhängig machen und eventuell auf teure Deko verzichten würde.
  b.) Auch mal fruchtig machen.
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      Wenn man allein von dem Preis einer großen Torte ausgeht, ist das kein Faktor, der sich im Teilnehmerbeitrag merklich niederschlüge - die ebergerechte Verzierung kann dagegen eine ganz andere Kategorie sein und sollte nur bei entsprechendem Preis-Leistungs-Verhältnis vorgenommen werden. Und nein, ein Muss ist die Torte wirklich nicht.
  c.) Ist eine teure Spielerei und wird nie von allen gemocht. Kann man gänzlich drauf verzichten.
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      Unnötiger Luxus. Ich hätte nie gedacht, dass ich durch die Torte in Königsdorf, die nur angeboten wurde, weil noch mehr als genug Geld vorhanden war, eine neue Tradition ins Leben rufen würde. Hätte ich das nicht gemacht, wäre wohl die Torte von 2001 einmalig geblieben...
      Also obwohl das ein nettes Element ist - und mir die Torte auch immer sehr geschmeckt hat, wäre das etwas auf das ich zum Kosten sparen auch verzichten würde (falls das tatsächlich so teuer war)
  d.) Ich bin gänzlich anderer Meinung und schreibe das hier auf.
      Wenn, dann nussig/sahnig(oder cremig)/schokoig. Muß aber auch nicht sein. Wir hatten auch schon mal eine feine gemeinsame Bowle (o.ä.) (Berlin 99), wenn ich mich recht erinnere. Das Ritual des gemeinsamen Essens halte ich dennoch für schön. Kann ja auch ein Eintopf aus einem großen Kessel sein ;-)
      Eine Torte muss nicht immer sein. Vor allem stört mich, dass sie immer größer und pompöser wird. Ein normaler Kuchen täte es auch.
      Ich bin eher für süß und sahnig - mit MARZIPAN *grmpf*
      egal
      Beim ersten Mal war es lustig, beim zweiten Mal eine Kopie und ab da dann ein teurer und ueberfluessiger Versuch, eine Tradition zu wahren.

Viel sinnvoller waere es, die Versorgung mit Getraenken zu ueberdenken und zu ueberlegen, ob es wirklich Sinn macht, dass jeder seine persoenliche Cola-Flasche per Strichliste kauft und dann mit sich rumschleppen muss, damit sich ja niemand anders bedient. Wenn das auf eine Umlage geht, in die jeder abhaengig davon, wieviele Tage/Abende er da ist, einzahlt, bleibt die ganze alberne Rechnerei ebenso wie das alberne Rumhantieren mit Flaschen in verschiedenen Stadien des Leerseins weg. Kaum jemand wuerde nur deswegen mehr trinken, weil es auf Umlage geht, im Gegenteil... es waere viel einfacher, abzuschaetzen, ob alles reicht und wieviel eventuell nachgekauft werden muss. Ebenso hat man am Ende nicht n fast leere Flaschen, sondern einfach ein oder zwei Kisten, die man entweder verteilt oder aus der Umlage rausrechnet und mitnimmt bzw. dem Laden zurueckgibt.

      Ist mir im Großen und Ganzen alles recht, solange kein Marzipan dabei ist (danke an die Bäckerei), muss aber auch nicht sein.
      Ich finde, das mit der Torte wird zu verkrampft gesehen.
Prinzipiell war/ist es eine nette Idee, aber ich finde, es ist das Unwichtigste an einem Ebertreffen und wenn ich höre, wieviel dafür bezahlt wird, nur damit man eine hat, bin ich versucht, "Nein, danke" zu sagen.
Aber wenn jemand eine Torte (muss ja nicht unbedingt eine Eber-Torte sein, man kann auch eine 'normale' Torte kaufen und nach Lust und Laune das Eber-Motiv selbst anbringen) kaufen möchte oder gar die Zeit und Lust hat, die ganze Mannschaft selbst zu bebacken (da würde ich 'normale' Kuchen oder Muffins mit einschließen)... warum nicht?
       

Zusammenfassend mal meine Meinung (ein/e Teilnehmer/in):

Wir kommen in erster Linie um die Leute zu treffen, zu quatschen, zu spielen. Natürlich darf das eine nette Lokalität sein, tolles Essen, Besichtigungen in der Gegend.
Aber deshalb kommen wir nicht. Wir kommen zum Treffen und dann darf der Rest natürlich angenehm sein.
Im Prinzip würden wir uns auch mit euch (den Eberranten) auf einem Campingplatz treffen. Selber kochen. Spielrunden machen. Quatschen.
Wir können uns auch eine teurere Unterkunft leisten. Aber wenn dann einige nicht kommen können, verzichte ich gerne darauf. Wenn ich den Eindruck bekomme das der "Eber" sich in die Richtung etablierter "Wir können uns das leisten und brauchen den Luxus..." entwickelt, dann denke ich noch einmal drüber nach - vielleicht kommen wir dann nicht.
Wenn wir das so planen, dass wir dann über einen Topf für die weniger Betuchten reden müssen, geht das meiner Meinung definitiv in die falsche Richtung.
Ich hoffe ich werde nicht falsch verstanden und es fühlt sich niemand auf den Fuss getreten, aber ich habe schon den Eindruck das sich die Treffen von Jahr zu Jahr nach oben geschaukelt hat - und wenn jemand bei fehlender Vollverpflegung nicht auf das Ebertreffen kommen mag - gut dann hat er eben völlig andere Gründe zu kommen als wir.
Einiges von der Spontanität der ersten Jahre ist sicher auf der Strecke geblieben - und ich habe z.B. die Frage nach der Eberfeier so verstanden, als ob ich nicht der einzige bin dem es so geht.

PS (noch ein/e Teilnehmer/in):
Ich hätte mir noch eine Frage zum Thema CD, DVD von den letzten Ebertreffen gewünscht... Kritik, Anregungen, Wünsche...
Aber ich denke, ich werde bis spätestens zum Ebergeburtstag eine eigene Homepage zu dem Thema erstellen.
Momentaner Stand bzgl. der diesjährigen Aufnahmen:
Alle Aufnahmen des letzten Treffens sind nach einer ersten Sichtung OK. Und ich habe mir den Zwölfgötterzyklus bereits einmal angehört - spitzenmässig....
Und noch eine/r:
Allgemein finde ich, es sollte kein Zwänge durch sogenannte Traditionen geben. Merchandising, Eberabenteuer, Torte, das sind alles nette Dinge, aber sie sollten nicht die freie Gestaltung des Treffens beeinflussen.
Letzendlich ist es ein Treffen um sich zu treffen.
Ein/e Letzte/r:
Ich hab mitgekriegt/erzählt bekommen, dass es dieses Jahr einige kritische Stimmen gegeben hat und dass so manchem was nicht gepasst hat - keine Ahnung, inwieweit die gerechtfertigt waren, ich kann nur sagen, ich bewundere jeden, der sich die Arbeit antut, ein Treffen von Größe und Wichtigkeit ;-)) des Ebertreffens zu organisieren!!!